Zigtausende Menschen feierten friedlich beim Rock for Nature Festival in Wolpertshausen und
gaben der Natur eine Stimme für den Widerstand gegen die gentechnische Manipulation der
Schöpfung
Die Fassung von Rock for Nature (Teil 1):
Die Fassung von Rock for Nature (Teil 2):
Sehen Sie hier den Rock for Nature Spot:
Sehen Sie hier Rudolf Bühler über das Rock for Nature Festival:
„Rock for Nature“: 40 Jahre nach Woodstock – Rudolf Bühler organisiert als friedlichen Protest gegen Genmanipulationen in der Lebensmittelbranche ein Benefiz-Openair-Konzert mit internationalen und deutschen Top-Gruppen und Solo-Interpreten.
Joe Cocker und Rudolf Bühler sprechen über Rock for Nature:
Joe Cocker und Rudolf Bühler sprechen über Parallelen zwischen Woodstoock (1968) und dem Rock for Nature Festival (2008). Weiter geht es um die Biodiversität und den Spirit den das Rock for Nature Festival verbreiten soll.
Sehen Sie hier die Scorpions über das Rock for Nature Festival:
Die Scorpions sind eine der erfolgreichsten Bands Deutschlands. Neben harten Gitarrenklängen präsentieren sie hier ihre Meinung über genmanipulierte Lebensmittel und erklären, warum sie sich für „Rock for Nature“ engagieren.
Sehen Sie hier Roger Hodgson über das Rock for Nature Festival:
Roger Hodgson: Mit Supertramp feierte er riesige Erfolge. Als Solo-Künstler begeistert er auch weiterhin sein Publikum. Dabei sieht er sich auch in der Verantwortung, die Botschaft für einen bewussten Umgang mit der Natur weiterzugeben.
Otto Geisel von Slow Food Deutschland spricht über Rock for Nature:
Otto Geisel, Vorsitzender von Slow Food Deutschland, sagt, warum sich sein Verein an "Rock for Nature" beteiligt: Es geht um Biodiversität, um Vielfalt, um Besinnung auf traditionelle Esskulturen, Nutztiere uind Nutzpflanzen. Slow Food und Gentechnik, so Geisel, schließen einander aus.
Ich&Ich spricht über Rock for Nature
Ich + Ich ist ein gemeinsames Musikprojekt der deutschen Musiker Annette Humpe und Adel Tawil, das melancholische Popmusik produziert. Das aktuelle Studioalbum Vom selben Stern stieg im Juni 2008 in den Deutschen Album Charts auf Platz 1 auf.
Rudolf Bühler bei L-TV Talk Persönlich
Rudolf Bühler erzählt über die Enstehung der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft und gibt
einen EInblick in die Tätigkeiten und das Rock for Nature Festival - das 20jährige Jubiläum
der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.
Pigs rock for Nature:
Sind begeistert vom ersten Rock for Nature Festival: Mitglieder und Partner der Bäuerlichen
Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Rechts im Bild: Rudolf Bühler, Vorstandsvorsitzender
BESH.
ROCK FOR NATURE
sendet die Botschaft der Gentechnikfreiheit in die Welt
Schwäbisch Hall/Wolpertshausen, 24.08.2008.
Vom 21. bis 24. August fand auf dem Öko-Weizenfeld von Rudolf Bühler, dem Gründer und Vorsitzenden der Bäuerlichen
Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, einer bäuerlichen Wertegemeinschaft von 980
Bauern in der Region Hohenlohe, das erste Öko-Open Air in Deutschland statt.
"Love and
Peace for Nature" war das häufigste Zitat in den Medien. Insgesamt über 70 000 Besucher
feierten die Hohenloher Bauern und die großen Stars wie Wir sind Helden, Nena, Roger
Hodgson, Joe Cocker, Ich+Ich und am Sonntagabend zum Abschluss die Scorpions.
Großen Beifall und Jubel fanden die Statements und das Engagement aller großen
Künstler einschließlich der über 40 Nachwuchsbands. Ohne Ausnahme haben alle den
Geist des Öko-Festivals mitgetragen. Sie fanden deutliche Worte gegen die Gentechnik
und für die Bewahrung der Schöpfung durch ökologische Landwirtschaft und für gesunde
Ernährung.
Im begleitenden ROCK FOR NATURE FORUM fanden sich die "Green Heros" der Öko-Bewegung aus aller Welt wie Vandana Shiva, Indien und Percy Schmeiser, Kanada ein.
Die großen internationalen Umwelt-organisationen wie der Welt-Bioverband IFOAM,
Nature Life International, Greenpeace, Slow Food und der NABU und viele andere mehr.
Vandana Shiva, Trägerin des alternativen Nobelpreises, berichtete von Ihrem Kampf für
ein gentechnikfreies Indien. Der Erhalt der traditionellen Arten- und Sortenvielfalt beim
Saatgut und soziale Veränderungen sind Antworten auf die weltweit drängendsten
Fragen. Percy Schmeiser aus Kanada, ebenfalls Träger des alternativen Nobelpreises,
berichtete von seinem Kampf David gegen Goliath, den er nach jahrelanger
Auseinandersetzung vor Gericht schließlich gegen den Agrochemiegiganten Monsanto
gewonnen hat. „Es ist so einfach, jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten: Ökolebensmittel sind gentechnikfrei, schützen Boden, Wasser und Weltklima“, forderte
Gerald A. Herrmann vom Weltbiodachverband IFOAM die Festivalbesucher auf.
Beim ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen auf der Hauptbühne fand Dekan Dr.
Dalferth deutliche Worte zum ethisch verantwortbaren Umgang mit der Schöpfung,
indem er die gentechnische Manipulation der Schöpfung mit dem Turmbau zu Babel
verglich.
Fast die ganze Region war in die Vorbereitungen involviert. Für die komplett
gentechnikfreie, ökologisch und regional erzeugte Festival-verpflegung sorgten
Lebensmittelhersteller aus Hohenlohe sowie die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft selbst.
Die Veranstalter danken den über 800 Helfern und Freiwilligen sowie der Bevölkerung als
auch Behörden und Medien, die alle zu diesem überwältigenden Erfolg beigetragen
haben. „Eine Veranstaltung dieser Größenordnung war eine große Herausforderung für
die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft. Wir haben unser Bestes gegeben und bedanken uns
für das Verständnis dort, wo es gehakt hat!“ so Rudolf Bühler.
"Ausgehend von diesem Öko-Weizenfeld in Hohenlohe ist eine Bewegung für den
friedlichen Widerstand gegen die Gentechnik entstanden: Love and Peace for Nature", so
Hauptverantwortlicher Rudolf Bühler in seinem ersten Resümee gegenüber der Presse.
Diese Botschaft wurde im Hohenlohe Manifest, das unter großem Beifall von den
Festivalbesuchern angenommen wurde, in die Welt hinausgetragen.
HOHENLOHE MANIFEST Der Natur eine Stimme geben.
Zum Abschluss des friedlichen Festivals "ROCK FOR NATURE" rufen wir gemeinsam
auf zum Frieden mit der Natur, Respekt vor der Schöpfung und zum Widerstand
gegen die Gentechnik als ethisch, ökologisch und sozial nicht vertretbare
Manipulation der natürlichen Erbanlagen.
"Ehrfurcht vor dem Leben“, wie es Albert Schweitzer formulierte, ist unser Leitgedanke
wie wir der Schöpfung begegnen und mit ihr umgehen. Dies ist die Maxime all unseres
Handelns.
Wir fordern auch die Chemiekonzerne auf, diese Ehrfurcht vor dem Leben zu
respektieren. Manipulation von Pflanzen und Tieren ist lebensfeindlich für uns Menschen
und unseren Planeten.
Wir Hohenloher sind freie Bauern und wollen das auch bleiben. Es ist unser bäuerliches
Naturrecht Pflanzen und Tiere zu züchten, so wie wir es schon seit Tausenden von Jahren
getan haben. Wir lassen uns dieses Recht nicht von den Agrochemie-Konzernen nehmen.
Eine gentechnikfreie und ökologische Landwirtschaft ist das Leitbild zur Sicherung der
Welternährung. Sie ist ressourceneffizient, natur- und sozial verträglich.
So nehmen wir unsere Verantwortung für die Erzeugung von gesunden Lebensmitteln
und für die Bewahrung unserer Schöpfung - für uns und für unsere Kinder - wahr.
Und wir rufen all unseren Freunden auf der ganzen Welt zu:
Der Natur eine Stimme geben: Love and Peace for Nature!
Schwäbisch Hall/Wolpertshausen, 24.08.2008