Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner übergibt erstmals das Recht zur Zeichennutzung des neuen Logos "Ohne Gentechnik"!
ZDF Umwelt - Das neue Logo "Ohne Gentechnik"
Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner hat im Rahmen der Pressekonferenz am 28.08.2009 im Regionalmarkt Hohenlohe der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall als erstem Hersteller von Lebensmittel die Rechte zur Nutzung des neuen bundeseinheitlichen Kennzeichens "Ohne Gentechnik" erteilt.

Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner bekommt von
Landfrauen
der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall einen Korb mit
Erzeugnissen überreicht
welche bereits das neue Zeichen "Ohne Gentechnik" tragen.
Damit sieht sich die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall in ihren langjährigen Bemühungen für eine naturgerechte und gentechnikfreie Erzeugung bestätigt.
"Wir bleiben sauber!" versprach der Vorsitzende Rudolf Bühler von der über 1000 Bauern umfassenden Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall der Ministerin vor versammelter Presse und dem Fernsehen. Und weiter: "Seit Generationen ist es ein Naturrecht der Bauern dass wir freien Zugang zu den natürlichen Ressourcen haben und Tiere und Pflanzen züchten allein mit den natürlichen Methoden welche uns die Schöpfung zur Hand gibt! Wir brauchen keinen 8. Schöpfungstag durch Monsanto und Co. mit Methoden die einzig ein Geschäftsmodell darstellen um mit der Patentierung von Lebewesen uns Bauern in die Abhängigkeit der Chemiekonzerne zu führen nur um uns Gebühren abzuverlangen für die Nutzung der natürlichen Ressourcen."
Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall verzichtet schon seit Gründung vor 21 Jahren vollständig auf den Einsatz gentechnisch veränderter Substanzen und sämtliche 1070 Mitgliedsbauernhöfe aus der Region Hohenlohe sind Gentec-Frei zertifiziert.
Die Hohenloher Bauern waren auch schon Vorreiter in Sachen Biodiversität als es darum ging das Schwäbisch-Hällische Landschwein vor dem Aussterben zu retten und sie führten auch als erste die tiergerechte Haltung von Nutztieren ein mit Verzicht auf Antibiotika und Leistungsförderer im Futter.
"Unsere Kunden und Partner erwarten von uns Bauern sauber erzeugte Lebensmittel welche wir mit dem gebotenen Respekt vor der Schöpfung und im Einklang mit der Natur herstellen. Dafür erhalten wir dann auch unseren fairen Preis" so der Vorsitzende weiter.
Die Hohenloher Bauern zollen denn auch der Bundesministerin Respekt für ihre Standfestigkeit, für die Rechte der Bauern und für den Schutz der Verbraucherschaft vor "der größtmöglichen Bedrohung der Ökologie wie sie aktuell durch die Gentechnik ausgesetzt ist" wie es der prominente Öko-Landwirt Prinz Charles aus England formuliert, einzustehen.
Frau Aigner hätte sich in Ihrer kurzen Amtszeit als wirkliche Vertreterin der Interessen von Bauern und Bäuerinnen als auch des Verbraucherschutzes gezeigt.
In die Zukunft gerichtet fordern die Hohenloher Bauern ein noch stringenteres Vorgehen zum Schutz ihrer Rechte und der Verbraucherschaft:
Eine Pflichtkennzeichnung für alle Lebensmittel welche mit Gentechnik kontaminiert sind und die Übernahme der Mehrkosten für getrennte Lagerung und Logistik als auch für die Verunreinigung von Feld und Flur durch die Verursacher von gentechnisch manipulierten Pflanzen. "Wer saubere Lebensmittel erzeugt darf nicht auch noch bestraft werden!" so die Hohenloher Bauern.











